Speckstein nimmt die Wärme des Feuers auf und gibt sie noch Stunden später als milde Strahlungswärme ab. Hier finden Sie 13 Kaminöfen mit Speckstein.
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Vor dem Kauf
Ratgeber zu Kaminofen mit Speckstein
Warum Speckstein?
Speckstein ist ein weiches Naturgestein mit einer besonderen Eigenschaft: Er leitet Wärme gut und speichert sehr viel davon. Ein Kaminofen mit Specksteinverkleidung wird deshalb langsamer warm als ein reiner Stahlofen, heizt dafür aber noch lange nach, wenn das Feuer erloschen ist. Die Wärme kommt als Strahlung, die viele als angenehmer empfinden als warme Luft, weil sie Wände und Möbel erwärmt statt nur die Luft unter der Decke.
Wie lange ein Ofen nachheizt, hängt von der Menge des Steins ab. Dünne Verkleidungsplatten speichern weniger als massive Specksteinkörper oder zusätzliche Speichersteine im Inneren. Das Gewicht im Datenblatt ist ein guter Anhaltspunkt: Je schwerer der Ofen bei gleicher Größe, desto mehr Speichermasse steckt meist darin. Prüfen Sie bei schweren Öfen, ob der Boden die Last trägt.
Speckstein ist pflegeleicht. Leichte Kratzer lassen sich mit feinem Schleifpapier glätten, und mit der Zeit bekommt der Stein eine Patina. Viele Hersteller kombinieren Speckstein mit Keramik oder Stahl, etwa als Seitenwangen oder Abdeckplatte. Den Vergleich der Verkleidungen finden Sie in Speckstein, Keramik oder Stahl.
Häufige Fragen zum Specksteinofen
Wie lange gibt Speckstein Wärme ab?
Je nach Speichermasse von etwa einer Stunde bei dünnen Platten bis zu mehreren Stunden bei massiven Öfen. Konkrete Angaben nennt der Hersteller mitunter in der Beschreibung.
Braucht ein Specksteinofen mehr Leistung?
Nein. Die Nennwärmeleistung richtet sich nach dem Raum, nicht nach der Verkleidung. Durch die Speicherwirkung reicht oft sogar ein kleineres Modell, weil die Wärme gleichmäßiger verteilt wird.
Wie reinige ich Speckstein?
Im kalten Zustand mit einem leicht feuchten Tuch, ohne scharfe Reiniger. Hartnäckige Flecken und feine Kratzer lassen sich mit sehr feinem Schleifpapier oder einem Schleifschwamm entfernen; danach sieht die Stelle wieder aus wie der übrige Stein.
